Nachdem ich beim Joggen überfallen wurde, kam ich in einer kleinen Zelle wieder zu mir. Meines alten Lebens beraubt wurde ich als Versuchskaninchen missbraucht um dem Geheimnis des ewigen Lebens näher zu kommen. Als Grundlage für diese Experimente diente das Blut eines Verrückten mit extremen Selbstheilungskräften.
Dieser Irre behauptete von sich, ein Vampir zu sein.
Ich war nicht das erste Versuchskaninchen. Ein paar bedauernswerte Leute wurden schon vor mir behandelt. Allerdings entstanden dabei unkontrollierbare Mutationen. Ich war der erste, bei dem die Experimente ein offenbar positives Ergebnis zeigten.
Als einer dieser Mutanten ausbrach und über meine Wärter herfiel, gelang mir die Flucht.
Draußen musste ich schnell feststellen, dass das nicht Vorhandensein von Betonmauern nicht unbedingt Freiheit bedeutet. Meine Wohnung war aufgelöst und meinen Namen konnte ich nicht benutzen, da die Gruppe die hinter den Experimenten stand, sich auf die Jagt nach mir machte. Ich war schließlich ihre Eintrittskarte in die Unsterblichkeit.
Als ihr schlimmster Bluthund, ein Wärter der von einem der Mutanten infiziert wurde, meine Freundin tötete, entschloss ich mich, mein restliches Leben zu nutzen, um der Gruppe, die hinter den Experimenten steht, das Handwerk zu legen.
Ich weiß nicht, welchen Zeitraum der Ausdruck ?mein restliches Leben? beschreibt, da in meinem Körper unheimliche Veränderungen vorgehen. Ich bin schneller und stärker als jeder andere Mensch. Und ich spüre eine Gier nach Blut, die ich kaum kontrollieren kann.
 
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